KURIER berichtet über Friday-Demo – Projekt – ÖKOLOG

Jugendliche mit Bestnoten – aber keine „Musterschüler“ …

13 Oberstufenklassen in den am meisten smog-belasteten Städten Graz, Linz und Wien schließen im gerade angelaufenen Schuljahr ihre spannenden Klimaschutz-Projekte ab. Sie werden dabei vom tv-bekannten Umwelt-Ökonomen Univ.-Prof. Karl Steininger fachlich-wissenschaftlich begleitet. Die Jugendlichen gehen zwar nicht auf die Straße, sie werden aber mit einigen Vorschlägen – teilweise auch schon Umsetzungen – einigen Staub aufwirbeln. Dabei haben sie Umwelt-Gurus Schwarzeneggers Aufforderung: „Action! Action! Action!“ sehr ernst genommen. Und das dank Schulnetzwerk ÖKOLOG innerhalb regulärer Strukturen…

Begonnen hat alles im Herbst 2017, als das Bildungsministerium, Abt. Umweltbildung, gemeinsam mit den Umweltämtern der Städte Graz, Linz und Wien eine Startförderung für „Schulen gegen Luftverschmutzung“ genehmigte.

Angelegt war das mehrjährige Vorhaben als neuartiges Gesamtprojekt der beteiligten Schulen. Die innovative Rezeptur: unterschiedliche Schultypen – von der AHS über HAK und Garten- bzw. Landbau bis zur HTL – eine überschaubare Zahl an schulinternen Partnern und externen Experten (UNI- Forscher, VCÖ, innovative Öko-Betriebe), viel Freiraum für eigene Ideen in einem „erweiterten Lernumfeld“ und vor allem: Kooperation, Arbeitsteilung, Vernetzung.

Dabei setzten engagierte LehrerInnen – unterstützt von Klimaforscher Steininger – als „Mittler des Wandels“ – wichtige Gestaltungs-Akzente und bauten die selbst entwickelten Projekte in den regulären Unterricht ein.

Der KURIER berichtet über einige Beispiele der zum Teil städteübergreifenden Schulprojekte: vom Lebensstil bis zur Infrastruktur. Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten folgen je nach Zwischenergebnis bzw. Fertigstellung!

Im KURIER wird auch die Basisarbeit des Schulnetzwerks ÖKOLOG für nachhaltige Entwicklung besonders hervorgehoben.

Klimaökonom Steininger zieht positives Resümee:

„Heute verbindet sich mit dem Bildungs-Programm ÖKOLOG „Österreichs größtes Netzwerk für Schule und Umwelt“ , eine Organisation mit über 600 Schulen, also rund 10 % aller Schulen im Land. Mit 10 % „Marktanteil“ kann man normalerweise schon Rahmenbedingungen mitbeeinflußen. Und um eine dauerhafte Änderung der Rahmenbedingungen geht es ja auch aktuell. Diese offizielle Bildungsinitiative liegt also gar nicht so weit von Forderungen der Fridays-for-future-Bewegung entfernt…“